Atomausstieg

Bundespolitik

Die wiederholten Störfälle im Atomkraftwerk Krümmel sind keine Einzelfälle. Sie zeigen: Atomkraft ist eine Risikotechnologie. Nicht nur in der Ukraine, auch in Deutschland lässt sich keine hundertprozentige Sicherheit garantieren. Wir Jusos fordern die sofortige Abschaltung aller älteren Schrottreaktoren. Am Atomausstieg muss festgehalten werden. Mit uns wird es keinen Ausstieg aus dem Ausstieg geben!

CDU/CSU sind in der Atompolitik reine Lobbyisten der Kraftwerksbetreiber. Der Union geht es nicht um eine sichere und nachhaltige Energieversorgung, sondern ausschließlich um die Sicherung der Gewinne durch abgeschriebene Atommeiler.

Beim Atomausstieg muss die SPD die Alternativen deutlich machen: Entweder mit Union und FDP die Kehrtwende zurück ins Atomzeitalter - oder mit der SPD eine verlässliche, nachhaltige und sichere Energiepolitik ohne Atomkraft.

Atomkraft schafft keine Arbeitsplätze: Atomanlagen haben im Vergleich zu anderen Anlagen nur wenig Beschäftigte. In der Atomindustrie sind ca. 38.000 Menschen beschäftigt, in den erneuerbaren Energien waren es bereits 2006 über 214.000 Menschen.

Ein Festhalten an der Atomenergie mit ihren ineffizienten Großanlagen bremst den notwendigen Umbau zu einer dezentralen, nachhaltigen Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien und gefährdet so Arbeitsplätze.

 
 

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Kinderarmut in Oelde

 

Zitat des Tages

Manche Politiker muss man behandeln wie rohe Eier. Und wie behandelt man rohe Eier? Man haut sie in die Pfanne.
[Dieter Hallervorden, Kabarettist]